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Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe für eine Gesundheitsförderung |

Gesundheitsförde-rung der Schlag-anfallhilfe-Hamburg

Wir führen nach Empfehlungen der "Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe" die Raucherentwöhnung, Gewichts-reduktion, Alkoholentwöhnung und Stressbewältigung durch (während der Coronapandemie finden unsere Angebote nur als Einzelcoaching statt)


Einen Schlaganfall oder eine Gehirnblutung kann jeder Mensch bekommen, aber wie die "Stiftung Deutsche Schlaganfall" bestätigt, kann jeder rechtzeitig etwas dagegen tun. Unsere Einrichtung bietet daher in diesem Zusammengang, ein Vorsorgeangebot zu den genannten Themen im Rahmen des "Life-Coachings" an. Diese genannten Themen werden für eine Prävention von der Deutschen Stiftung Schlaganfallhilfe empfohlen. Beginnen wir also zunächst mit der Raucherentwöhnung. Anmeldungen nehmen wir gern per eMail entgegen. Alle Veranstaltungen werden als Einzelcoaching, in Gruppen oder als Wochenendworkshop durchgeführt.

Was ist Life-Coaching?

Der Begriff "Life-Coaching" kommt aus den USA und ist ein psychologisches Trainingsprogramm u. a. mit Elementen aus der:

    • Klientenzentrierte Beratung nach Rogers
    • Verhaltenstherapeutische Elemente nach Hoffmann & Freese
    • Elemente der Gesprächspsychotherapie nach Prof. Dr. R. Tausch
    • Verwendung hypnotischer Sprachstrukturen nach Milton Erickson
    • Systemisches Coaching nach Möhn und Siebel
    • Mentaltraining nach Dipl.-Soz.päd. Jens Poggenberg

Die Methodenauswahl und Anwendung der vorgenannten Elemente richtet sich immer nach der Gruppenzusammensetzung und den Vorerfahrungen der Teilnehmer mit Entspannungsverfahren. Beginnen wir also zunächst, die Raucherentwöhnung näher zu betrachten.

Warum ist Rauchen ungesund?

Raucher haben ein etwa doppelt so hohes Risiko für einen Hirninfarkt und ein doppelt bis vierfach erhöhtes Risiko für eine Gehirnblutung. Ein Grund ist, dass viele der Schadstoffe besonders die Blutgefäße belasten. Vor allem der süchtig machende Stoff Nikotin führt dazu, dass sich die Arterien verengen und gleichzeitig die Herzaktivität steigt. Die Folge ist eine schlechtere Durchblutung aller Gefäße und ein steigender Blutdruck. Dieser Druck schädigt die Blutgefäße und fördert die Entstehung der Arteriosklerose, auch als Arterienverkalkung bezeichnet.

Zusätzlich verändern die schädlichen Substanzen im Zigarettenrauch die Fließeigenschaften des Blutes. Es wird zähflüssiger und neigt stärker zur Bildung von Blutklümpchen. Diese sogenannten Gerinnsel können ein verengtes oder sehr kleines Blutgefäß verstopfen. Das folgende Gewebe oder Organ erhält keinen Sauerstoff mehr. Ist also ein hirnversorgendes Gefäß verstopft, kann das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einem Schlaganfall.

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Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Übergewicht und dem Schlaganfall-Risiko?

Der Zusammenhang zwischen dem Schlaganfall-Risiko und dem Übergewicht ist bei einem geringen Übergewicht weniger stark ausgeprägt. Ein BMI von 25 bis unter 30 kg/m2 bedeutete nach Adjustierung von Geschlecht, Alter und Raucherstatus ein um 24,7% und ein BMI von 30 kg/m2 und mehr, ein um 67,8% erhöhtes Schlaganfall-Risiko gegenüber einem BMI von unter 25 kg/m2. Auch die Erhöhung des Schlaganfallrisikos ging durch die Adjustierung für die wichtigsten metabolischen Risikofaktoren Blutdruck, Gesamtcholesterin und Nüchtern-Blutzucker deutlich zurück, auf 15,2% für Personen mit geringem und auf 29,4% für solche mit deutlichem Übergewicht. Wegen der deutlich geringeren Fallzahl waren nur die mit einem deutlichen Übergewicht verbundenen Risikosteigerungen statistisch signifikant.

Übergewicht ist somit kein eigenständiger Risikofaktor. Wesentliche Ursache für das erhöhte kardiovaskuläre Risiko bei Übergewicht sind die assoziierten Risikofaktoren wie Blutdruck, Nüchtern-Blutzucker, LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin. Durch Gewichtsabnahme lassen sich diese Risikofaktoren günstig beeinflussen.

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Schadet übermässiger Alkoholgenuss der Gesundheit?

Alkohol ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Seine Effekte auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind vielfältig. Der Zusammenhang zwischen Alkohol und dem Schlaganfall-Risiko wird noch immer unterschätzt. Weit verbreitet ist die Meinung, dass ein Gläschen in Ehren der Herz-Kreislauf-Gesundheit nicht schaden kann. Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass der leichte Alkoholkonsum mit einem etwas geringeren Risiko für einen Schlaganfall verbunden sein kann.  

Dies gilt aber nur für den Hirninfarkt, also den Schlaganfall, der durch mangelnde Durchblutung der Hirngefäße entsteht. Das Risiko für eine Hirnblutung nimmt jedoch mit steigendem Alkoholkonsum zu. Generell gilt, dass übermäßiger Alkoholkonsum das Risiko für beide Formen des Schlaganfalls erhöht.

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Welche Folgen hat Stress?

Niemand kann Stress vollkommen vermeiden. Aber Vorsicht: Chronischer Stress kann zur Gefahr für die Gesundheit werden und zu einem Schlaganfall führen. Unter Stress schüttet der Körper die Stresshormone Kortisol und Adrenalin aus. Diese setzen sowohl im Gehirn als auch in den Muskeln besonders viel Energie frei und ermöglichen dem Körper kurzzeitig Höchstleistungen.

Kurzfristige Symptome von Stress sind zum Beispiel:

  schnellerer Herzschlag
  erhöhter Blutdruck
  Muskelanspannung
  gesteigerte Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff
  Schwitzen
  trockener Mund
  Erweiterung der Pupillen

Ist Stress gefährlich?

Weder die Hormonausschüttung noch die körperlichen Reaktionen sind gesundheitsschädlich, solange sie nicht chronisch werden. Denn Stress wird besonders dann zur Gefahr, wenn er zu einer negativen Dauerbelastung wird und sich der Organismus in ständiger Alarmbereitschaft befindet.

Wer über lange Zeit Stressfaktoren ausgesetzt ist, bei dem führt die Dauererregung zu folgenden Symptomen:

 dauerhaft erhöhter Puls
  dauerhaft erhöhter Blutdruck
  Neigung zur Arteriosklerose
  erhöhter Cholesterin- und Blutzuckerspiegel
  Schlafstörungen
  Erschöpfung
  Verdauungsstörungen
  Schwächung des Immunsystems
Neigung zu gesundheitsschädlichem Verhalten wie Rauchen, Alkohol oder Einnahme von Beruhigungsmitteln

Zusammenfassend kann an dieser Stelle festgestellt werden, dass jeder Mensch durch die Vermeidung von Risikofaktoren und einem gesunden Lebensstil einem Schlaganfall oder einer Hirnblutung selbst wirksam und nachhaltig vorbeugen kann. Nehmen Sie diese Hinweise also ernst und beginnen Sie mit Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge bei uns noch heute. Sofern Sie an diesen Angeboten nicht teilnehmen können, bieten wir Ihnen unsere Hypnose-Hörbücher weltweit als Alternative hier  an.  Und hier geht es zur Gebührenübersicht.


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